PROJEKT infrafutur
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Projektdarstellung

Seit einigen Jahren haben sich die Geschäftsgrundlagen für kommunale Unternehmen der Ver- und Entsorgungsbranche in grundlegender Weise verändert.

Durch die Liberalisierung des Wettbewerbsrechts auf nationaler und europäischer Ebene und durch die desolate Finanzsituation vieler Städte und Gemeinden stehen sie unter Druck. Sie müssen sich einerseits dem verschärften Wettbewerb stellen und andererseits ihren Aufgaben, für die Lebensqualität in den Kommunen zu sorgen und zum Klimaschutz beizutragen, gerecht werden.
Welche nachhaltigen Perspektiven sich aus diesem Spannungsfeld entwickeln lassen, das ist Gegenstand der Forschungspartnerschaft zwischen dreizehn kommunalen Unternehmen der Ver- und Entsorgungsbranche und dem Wuppertal Institut in Kooperation mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), dem Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU (VKS im VKU) und der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW).
Die Forschungsaufgabe ist, die Unternehmenspartner durch wissenschaftliche Beratung darin zu unterstützen, Strategien und Maßnahmen für die nachhaltige Gestaltung ihrer dezentralen Infrastrukturen zu entwickeln. Das betrifft die Geschäftsfelder Energieversorgung, Trinkwasser/Abwasser sowie Hausmüllentsorgung. Zu entwerfen ist ein öko-effizienter und qualitätsorientierter Entwicklungspfad, der die komparativen Stärken dezentraler Infrastrukturen im Wettbewerb besser zur Geltung bringt. Dies kann nur in enger Verknüpfung mit den regionalwirtschaftlichen Zielsetzungen (z.B. Standort- und Wohnortqualität, regionaler Arbeitsmarkt) geschehen.

 
 
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